Besondere Projekte und Referenzen


IQAir Gruppe

Globale Untermehmenskommunikation (2010-2014) - Die IQAir Gruppe ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitzen in der Schweiz und USA, das hochwirksame Innenluftreinigungssysteme für Konsumenten und professionelle Anwender entwickelt, fertigt und vertreibt. Intern waren die Strukturen und Prozesse für einheitliche globale Kommunikation und Brand Management auf- und auszubauen (Corporate Identity, Corporate Messaging & Guidelines, das Hinführen auf einen firmenübergreifend einheitlichen Web-Auftritt, einheitliche(re) Pressematerialien, regelmäßige Strategiemeetings, Planung und Budgetierung), sowie die Mitarbeiterkommunikation (Mitarbeiterboard, Personalmeldungen für neue Kollegen, regelmäßige CEO Coffeetalks) zu fördern. Außerdem begann ich, Exponate für ein Museum der Luftreinigunggeschichte zu sammeln, das gleichzeitig als "Road Show Room" und virtuelle Ausstellung gedacht war und eindrucksvoll belegen sollte, wieviel Ingenieurskunst in einem guten Luftreinigungsgerät steckt und wie wichtig reine Luft in der Menschheitsgeschichte schon immer war.

 

Referenzen:

Stefan Diller, Wissenschaftsfotograf

Mark Mihara, Research & Development, IQAir



Luftreinigung generell

Unter Smog, Luftverschmutzung, Ozonwerten und Pollenflug können sich die meisten Menschen etwas vorstellen. Aber was ist ein Grenzwert von "50 ppm", wenn in manchen Klassenzimmern bis zu 11.000 ppm gemessen wurden und an Smog-Tagen auch draußen riesige Zahlenwerte erreicht werden? Wie würde man einem Kind oder einem Laien das Prinzip von luftgetragenen Partikeln und wie man sie messen kann erklären? Hier ein Versuch (im ENTWURF als Briefing, nicht umgesetzt):



IQAir Gruppe

Interne Projekt-Simulation (2011/2012): Da Luft und die Schadstoffe darin (zumindest für das menschliche Auge) unsichtbar sind, galt es, das Endprodukt "saubere Luft" erfolgreich und einleuchtend zu vermarkten und die IQAir-Technologie von anderen Herstellern abzuheben. Es gelang mir, zunächst durch eine interne Simulation des Projektes mit Alltagsgegenständen (als Stellvertreter für echte, viel kleinere Schadstoffe) IQAir davon zu überzeugen, Luftschadstoffe sichtbar zu machen. Gemeinsam mit dem Würzburger Wissenschaftsfotografen Stefan Diller entstanden dann mehrere hundert REM-Aufnahmen von Fein- und Tonerstäuben, Pollen und Schimmelsporen, die zur Veröffentlichung, als Illustration von Marketing-Material sowie als Fotoausstellung Verwendung fanden (u.a. auf GMX: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/bildergalerie/bilder/18aaozy-saubere-luft-reine-illusion#.A1000024 , bzw. auch als von mir initiierte Fotoausstellung zur EU Green Week 2013 in Brüssel http://greenweek2013.eu). Die Aufnahmen sensibilisierten Menschen besser für Schadstoffe, als nur technische Abkürzungen und Zahlen und machten die Bedeutung nachvollziehbar. Das menschliche Haar in den Aufnahmen stammt von meinem eigenen Kopf, denn für gute Ideen lohnt es sich, Opfer zu bringen :-).


Über PR Newswire lief die Story auch ganz kurz auf einem Times Square Jumbotron in New York - 15 Sekunden Ruhm mit Staub :-)


IQAir Gruppe

Synergien-Nutzen der REM-Aufnahmen (Ideenskizze): Die wissenschaftlich korrekten Aufnahmen verschiedener Luftschadstoffe und Filtermedien eignen sich nicht nur zur Illustration, sondern auch zur Interaktion. Indem Menschen auf die Bilder klicken und sie bewegen können, erfahren sie mit aktiver Beteiligung und auf unterhaltsame, spannende Weise etwas über ein bisher unsichtbares Themengebiet.

Bildquelle REM-Bilder: IQAir AG


 

 


Siemens

Wertekommunikation (2007-2009) -  2006 startete Siemens ein globales, internes Kommunikationsprogramm, um das Vertrauen der Mitarbeiter und Kunden in die Unternehmens-Kernwerte zu reaktivieren und zu stärken.

                   Spannend war vor allem die Komplexität der großen Kampagne, der wir auf Dienstleisterseite nur mit einem kleinen, aber umso schlagkräftigeren Team gegenüberstanden. Unter dem Motto "Werte - dafür stehen wir ("It's all about the people") orchestrierte und koordinierte ich für die Pleon GmbH, München, für den Kunden Siemens die Wertekommunikation über verschiedene parallele Aktivitäten und Kanäle an rund 430.000 Mitarbeiter in rund 190 Ländern: Führungskräfteworkshops, Mitarbeiter-Intranet und ein Werte-Unternehmensfilm ergänzt und unterstützt durch analoge und digitale Print-, Dialog- und Engagement-Formate, Arbeitsmaterialien (Vorlagen, Poster, eBooks etc.) und Tool Kits.

          Siemens gewann für die Wertekampagne und den Werte-Unternehmensfilm u.a.: SABRE „Executive Leader" Award 2008, LACP 2008 Inspire Gold Award, Magellan Gold Award 2010, Magellan Platinum Award 2010, Mercury Award Gold 2009.

 

Referenz:

Felicitas von Imhoff, Referentin Unternehmenskommunikation Siemens AG



Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer (WISOAK), Bremerhaven

Trainerin Erwachsenenbildung - Eigentlich suchte die WISOAK Ende 2006  "nur" kurzfristig jemanden, der Bürokräften aus verschiedenen Branchen (Entsorgung, Praxen, Logistik u.ä.) in kleineren lokalen Unternehmen ein gutes Telefontraining anbieten und einen entsprechenden Kompaktkurs mit Theorie und Praxis-Übungen entwerfen und durchführen konnte.

        Ich nutzte hierfür frühere Erfahrungen als Call Center Agent, mediative- sowie Stimm-Techniken und das Transaktions-Modell, um einfaches Telefonieren als Total Customer Experience (TCE) zu demonstrieren und auch in den Augen der Teilnehmer als wichtigen Bestandteil der Unternehmensabläufe aufzuwerten. Das eigene Unternehmen kommuniziert sich selbst schließlich auch über das Telefon.



Hewlett-Packard

Planen und Steuern der Consumer Communication in Europa, Middle East, Africa (EMEA Region). Case Study 2004 - Europäische Kooperation mit der ELLE (mehr unter: http://www.pressebox.de/pressemitteilung/hewlett-packard-deutschland-gmbh/Digital-meets-Print-Mit-ELLE-und-HP-aufs-Titelbild/boxid/24645)

      Leserinnen konnten im Sommer 2004 mittels digitaler Fotografie ein eigenes ELLE Cover von sich selbst gestalten, einschicken oder auf die ELLE-Seite hochladen und verschiedenen Preise damit gewinnen. Die ELLE hatte noch nie zuvor der Verwendung ihres Covers zugestimmt, war jedoch von HPs Strategie überzeugt, Leserinnen statt Produkte in den Fokus zu setzen. ELLE erlaubte erstmalig das Magazin-Cover als Vorlagenrahmen zu nutzen.

      Zielsetzung war, Hewlett-Packards Consumer-Portfolio stärker in den hochwertigen Lifestyle-Medien zu positionieren. Die Taktik, mit der ELLE als Exklusivpartner für eine Gewinnspiel-Promotion in sechs großen EMEA-Ländern zu arbeiten, erleichterte es in der Folge den Länder-PR-Managern von HP, auch andere Lifestyle-Medien redaktionell zu erreichen und ähnliche Gewinnspiele oder Kooperationen in weiteren EMEA-Ländern zu starten, darunter vor allem in Ungarn, Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen und den Niederlanden. Insgesamt wurden mit rund 12.000 Covern vergleichsweise wenige Eigenkreationen eingereicht. Da die Kampagne leider aus Planungsgründen während der Urlaubssaison startete, hatten viele Leserinnen keinen oder nur eingeschränkten Internetzugang.

      Sechs Anzeigen hätten um die 190.000 EUR gekostet, die gesamte Kampagne kostete weniger als die Hälfte des Anzeigenpreise, aber war um ein vielfaches glaubwürdiger, interaktiver und vernetzter. Auch und vor allem intern zeigte die Kampagne, dass es möglich und hochwirksam ist, Produkte nicht als Hardware mit vielen Tech Specs als Verständnishürde, sondern als spielerisches Mittel zum eigentlichen Zweck, als "digitale Kosmetik" zur Inszenierung des eigenen Covergirl-Bildes zu kommunizieren. In weniger als 24 Stunden nach Veröffentlichung verzeichnete der Artikel über die ELLE-Kooperation in einem internen HP-Newsletter hunderte Zugriffe, was den zuständigen Webmaster Daniel Hinojo Rodríguezals staunen ließ: "It was the greatest success I have ever seen here in (...) Communications.”. Vor allem HP-Kolleginnen verstanden und lobten die Aktion und fragen an, ob sie, wenn auch aus rechtlichen Gründen vom Gewinnspiel ausgenommen, das Cover dennoch für sich privat nutzen dürften. “Such campaigns should be more frequent!” , “Great fun!  Well done HP!!!”, “Great to share great creative and emotional campaigns to others, idea generator” und “Great idea” waren häufige interne Kommentare.

    Und die Idee scheint bis heute immer noch fortzuleben, in 2011 fand eine gemeinsame Aktion auf Facebook statt: http://www.facebook.com/notes/hp-indonesia/hp-elle-magazine-celebrating-womens-week-event/219051398111846.

 

Referenz:

Ralf Leinemann (heute INEOS Styrolution)