Kompetenz-Accessoire

Dank Conchita ist der Bart endlich Mode-Accessoire! Endlich wieder, denn zuletzt sollen laut einer Sage die Frauen der Langobarden gefakte Bärte getragen und so den Namen des Stammes geprägt haben. Als Kriegslist sozusagen. Und tatsächlich: Je männlicher ein weiblicher Bewerber auf dem Bewerbungsbild wirkt, desto kompetenter sei die Ausstrahlung und desto höher damit die Chance auf Einstellung. Sagt zumindest Anke von Rennenkampff in einem interessanten Artikel im "Spiegel". Noch männlicher als ein kantiges Kinn, schwarz-weiße-Business-Kluft, wenig bis kein Schmuck (bis auf Perlenohrsteckerchen, die einfach nicht jedem bzw. jeder stehen), gebändigte, möglichst glatte Haare und einem Lächeln, dass irgendwie den Spagat zwischen freundlicher Offenheit und führungsstarker Durchsetzungsfähigkeit schafft und dabei ja nicht zuviel Zahnfleisch zeigt, ist zweifellos ein Bart! http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/bewerbungsfotos-die-gunst-des-kantigen-kinns-a-262041.html