Welches Schiffli wären's denn gern?

Als Monsterwelle zum Fasching - die Blaue Frau
Als Monsterwelle zum Fasching - die Blaue Frau

Ein Schiff ist ein “bemenschtes” komplexes System in veränderlicher Umgebung. Deswegen passt es als Metapher für Unternehmen. Bestimmte Schiffe sind aber leider total und völlig zu Unrecht unbeliebt: Die Titanic zum Beispiel. Versteht sich, die ist gesunken, nachdem sie auf einen Eisberg getroffen war. So will natürlich keiner sein, ignoriert aber fleißig Warnungen. Die “Pequod” – ist auch gesunken, nachdem Capt’n Ahab das Schiff für persönliche Pläne zweckentfremdet und das Aufeinandertreffen mit Moby Dick gesucht hatte. Obwohl zweifellos klare Ordnung an Bord einer Galeere herrscht – einer trommelt den Takt, die anderen rudern danach – will keiner sich damit identifizieren. Auch ein Buddelschiff, dass nostalgisch in einer geschützten Umgebung auf Knetgummiwellen dahinschippert und gar nicht merkt, wie museumsreif es ist, will keiner sein und ist es doch oft um so mehr. Warum sich nicht bekennen und gerade solchen Schiffsbeispielen lernen? Vielleicht weil es sich auf dem eigenen Traumschiff auch vor allem eines tun lässt: träumen. Und weiter pennen!